Digitalisierung-Fahrplan für Büdingen

02.08.2021

Ich sehe die öffentliche Verwaltung als Partner und Dienstleister der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Sie muss dem Bürger auf Augenhöhe begegnen und diesen dort abholen, wo er gerade ist, sei es im Bürgerbüro oder digital. Mein Ziel ist daher, dass sämtliche Prozesse der Stadtverwaltung dem Bürger online zur Verfügung stehen.

Daher muss die Digitalisierung der Stadt konsequent vorangetrieben werden und neue Prozesse, zum Beispiel zur Identifikation des Bürgers bei einem Onlineantrag, eingeführt werden. Nur dann ist es möglich jederzeit und überall Behördengänge zu ermöglichen.
Dadurch kann man Abläufe vereinfachen, beschleunigen und Wartezeiten im Bürgerbüro zu minimieren.

Um dieses komplexe Unterfangen zu meistern, soll ein Digitalisierungs-Fahrplan mit einer konkreten Zielsetzung, bis wann was umgesetzt werden kann, erstellt und veröffentlicht werden.
Zuerst ist es jedoch notwendig eine Bestandsaufnahme aller angebotenen Dienstleistungen zu erstellen. In einem zweiten Schritt werden die Prozesse hinsichtlich ihres Reifegrads der Digitalisierung bewertet. Anschließend kann man mit der Priorisierung fortfahren, damit besonders effektive Verbesserungen schnellstmöglich in die Realität umgesetzt werden. In diese Priorisierung sollen Daten, die innerhalb einer Bürgerumfrage erhoben werden, einfließen.

Digitalisierung ist für uns nicht nur ein Thema für die Verwaltung, sondern auch für alle politischen Gremien. Zurzeit gibt es – auf Initiative der FDP-Fraktion – bereits mobile Endgeräte inklusive einer entsprechenden Software für die Stadtverordneten und Gremienmitglieder. Nun müssen wir weiterdenken: Die Gemeindeordnung wollen wir dahingehend modernisieren, dass Beschlüsse von Stadtverordnetenversammlung, Magistrat und Ortsbeiräten auch digital gefasst werden können.