Meine 3 KI-Vorhersagen für 2026 – Teil 1

Jedes Jahr dürfen wir über Vorhersagen lachen, die nicht eingetroffen sind. Also werfe ich meinen Hut in den Ring. Wer weiß – vielleicht werden ein oder zwei dieser heißen Takes näher an der Realität liegen, als die meisten heute denken?
Wir werden es im Januar 2027 erfahren.
Vorhersage #1: Open-Source-Agenten werden Mainstream
2026 wird nicht das Jahr von Linux auf dem Desktop – aber es wird das Jahr der Open-Source-Agenten sein, die Open-Source-Sprachmodelle nutzen. Für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen.
Warum?
Hardware wird immer leistungsfähiger. KI-Fähigkeiten laufen zunehmend auf dem Gerät. Und seien wir ehrlich: Wir tragen alle eine Menge Rechenleistung mit uns herum, die wir selten voll ausnutzen.
Dazu kommen Projekte wie OpenCode, Ollama und LM Studio, die es unglaublich einfach machen, alle möglichen Modelle lokal zu betreiben.
Die echte Überraschung? Die Qualität der Open-Source-Modelle.
GLM, Qwen, DeepSeek und viele andere. Besonders GLM-4.7 hat mich in unseren Agenten beeindruckt – sowohl in der Qualität als auch in der Geschwindigkeit.
Die Tatsache, dass fast alle diese Modelle aus China kommen, ist eine interessante Wendung, aber das ist ein Thema für einen anderen Beitrag.
Was ändert sich dadurch tatsächlich?
Man kann heute schon Agenten rund um die Uhr laufen lassen. Die Neuigkeit ist der Preis.
Ich kann freie Ressourcen auf meiner eigenen Hardware nutzen, um Agenten Tag und Nacht für mich arbeiten zu lassen – ohne laufende API-Kosten.
Unsere Agenten arbeiten bereits 24/7 an verschiedenen Projekten: Entwicklung, QA, Marktanalyse, Security…
Meine Vorhersage #1: Open-Source-Agenten auf lokaler Hardware werden Mainstream.
Was denkst du – können Open-Source-Projekte mit kommerziellen Modellen und Agenten mithalten? Oder wird es eine Nische bleiben?
Robin Mai
Gründer & Software-Entwickler